Möchte man sich mit Microsoft Graph aus Entwickler-Sicht nähern, dann ist – neben der API Reference und den Dokumenten – Microsoft Graph Explorer eine sehr gute Möglichkeit. Man findet ihn auf der Developer-Site für Microsoft Graph.

The Microsoft Graph explorer is a tool that lets you make requests and see responses against the Microsoft Graph.

Bereits ohne Anmeldung hat man hier die Möglichkeit, erste Erfahrungen zu sammeln.  Im ersten Schritt werden ein paar Beispiel-Anfragen am linken Rand angezeigt. Diese drehen sich um den eigenen Benutzer – ohne Anmeldung um einen Demo-Benutzer. Man findet dort vordefinierte Abfragen zum Profil, zum Profilbild, zu E-Mails oder  zu Elementen in OneDrive. Wählt man eine der Abfragen aus, wird in der Query-Zeile die entsprechende Anfrage angezeigt.

In der Response-Anzeige bekommt man die Antworten angezeigt. 

Möchte man eine Übersicht über die Bandbreite von Microsoft Graph bekommen, klickt man auf den kleinen Link unterhalb der Liste der vorgefertigten Abfragen “show more samples“. Nun kann man aus der Fülle der Funktionen wählen – alles, was das Herz begehrt… 

Auswahl der Beispielkategorien im Graph Explorer

Damit öffnet man sich z. B. auch Zugriff auf Abfragen rund um die angelegten Benutzer. 

Ein kurzer Blick in die API Reference hilft einem dabei, etwas mit den Queries spielen zu können… 

You can access users through Microsoft Graph in two ways:

  • By their ID, /users/{id | userPrincipalName}
  • By using the /me alias for the signed-in user, which is the same as /users/{signed-in user's id}"

So kann man direkt an “/users/” den Namen eines Accounts anfügen und bekommt als Antwort dann die entsprechenden Informationen zurück.

Je nach Modul tauchen nun auch nicht mehr nur die Methode “GET” in den Beispielen auf. Man findet nun auch Beispiele für “POST” und “PATCH” – d.h. z. B. für das Anlegen eines Benutzers oder Ändern von Benutzereigenschaften. Diese können aber erst getestet werden, wenn man sich mit einem Microsoft Account angemeldet hat.