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Technische Informationen rund um das Thema Modernes Arbeiten

Monat: Mai 2018

Microsoft Teams wird Skype for Business ersetzen – oder vielleicht doch nicht

Mit der Ankündigung von Microsoft im September 2017, dass Microsoft Teams das Produkt Skype for Business integrieren wird, war die Verwirrung komplett. Viele Kunden und Kollegen gingen davon aus, dass dies bedeuten würde, dass Skype for Business von Microsoft abgekündigt wäre. In unserem Webcast werfen wir nun einen Blick auf die Roadmap von Microsoft Teams, betrachten die entstandenen Mythen und zeigen Ihnen Wege und Vorgehensweisen, wie Sie mit dem Thema umgehen können.

Der Webcast umfasst:

  • Wie geht es weiter mit Skype for Business on-premises
  • Was ist Microsoft Teams – eine kurze Übersicht
  • Roadmap von Microsoft Teams
  • Vorgehensweisen und Empfehlungen – “Journey to Microsoft Teams”
  • Integrationen am Beispiel eines Kundenprojekts

Grundsätzlich gilt: Skype for Business 2019 ist bereits in der Preview-Phase. Aufgrund von den normalen Wartungszyklen von Microsoft wird dieser Server auf jeden Fall 5 Jahre Support haben. Der extended Support ist ebenfalls weitere 5 Jahre darüber hinaus verfügbar, so dass schon nur mit Skype for Business 2019 ein Zeitraum von 10 Jahren abgedeckt ist.

Sie als Kunde entscheiden, ob ein Umstieg aus Ihrer Sicht notwendig wird. Wenn eine Integration mit Microsoft Teams sinnvoll erscheint oder vollständig in Microsoft Teams migriert werden soll, dann bietet Microsoft alles an, um die Integration bzw. die Migration durchzuführen.

Auch das von uns in den letzten Webcasts vorgestellte Contact Center ist dabei, eine Integration mit Microsoft Teams zu ermöglichen, so dass auch die Nutzung solch wichtiger Tools aus der Telefonie-Welt langfristig sichergestellt ist.

Damit würde ich das Ergebnis so formulieren: Totgesagte leben länger… Aber beschäftigen Sie sich heute mit den neuen Themen, um das beste für Ihr Unternehmen aus dem Angebot der Microsoft machen zu können.

 

 

Azure Cognitive Services – Die richtigen Szenarien finden…

Cognitive Services in Microsoft Azure

Ein Blick auf die Site zu den Azure Cognitive Services zeigt, dass hier fast täglich etwas passiert. Microsoft liefert Zug um Zug neue Services, passt bestehende Services an und schafft viel Potential für Automatisierung, neue Möglichkeiten für die Digitalisierung von Prozessen oder Erleichterung der täglichen Arbeit. Allerdings ist es oft schwer, die Services auf die täglichen Szenarien wirklich zu mappen.

Schaut man aber genauer dahinter, merkt man sehr schnell, dass die Beispiele, die einem zuerst in den Kopf kommen, vielleicht nicht die sind, die ich im täglichen Business benötige. Erst wenn man versteht, was die Cognitive Services wirklich leisten können und seine Anforderungen formuliert, stellt man fest, dass Azure Cognitive Services eine Plattform bilden, um Themen im Alltag auf neue und hilfreiche Art und Weise anzugehen.

Sprache / Übersetzung: Ich hatte mich ja schon in 2 Artikeln intensiv mit dem Presentation Translator auseinandergesetzt. Das ist für mich ein Beispiel, wie Übersetzung tatsächlich eine wichtige Rolle im täglichen Leben der Mitarbeiter spielen kann – eine Präsentation in der eigenen “Muttersprache” zu halten ist einfacher und man kann den Inhalt besser transportieren. Wenn dann in der Übersetzung in die unterschiedlichsten Sprachen vielleicht 5% “verloren” gehen, wird mit Sicherheit mehr Inhalt richtig transportiert, als wenn der Präsentator seine Muttersprache verlässt und den Vortrag dann auf z. B. Englisch hält, der Zuhörer u. U. auch nicht in der Muttersprache folgen kann…
Aber auch andere Themen bieten sich hier an. Ich habe – und über das Projekt werde ich in einem weiteren Artikel noch einmal ausführlicher schreiben – die Chance genutzt, um z. B. Mails in Outlook, wenn sie in einer anderen Sprache eintreffen, direkt in die Systemsprache zu übersetzen. Dieses Beispiel kam in der Diskussion mit einem Kunden auf, dessen Mitarbeiter damit überfordert sind, wenn Mails in chinesisch, russisch oder indisch eintreffen…

Texterkennung / Textanalyse: Wer kennt es nicht – Akten, Akten, Akten, die irgendwo gelagert werden und im Keller “verschimmeln” – ok, offiziell verschimmelt wahrscheinlich nichts. Aber die Digitalisierung von Akten ist sicher ein Thema, das in vielen Unternehmen noch systematisch angegangen werden muss. Wenn die Digitalisierten Informationen auch gleich automatisch verschlagwortet / analysiert werden, spart das extrem Geld und das Projekt kann mit ganz anderen Prämissen umgesetzt werden.

Gesichtserkennung/Bilderkennung: Es geht nicht darum, einzuschätzen wie alt jemand ist, oder ob er männlich oder weiblich ist (kann zwar in manchen Situationen sicher auch brauchen). Interessanter wird das Ganze, wenn man Bilderkennung dazu nutzt, beim Eingang zu erkennen, wenn dort “vermummte” Personen durch die Schranke gegangen sind. Oder interessant wird es, wenn man damit z. B. erkennt, dass der Arbeiter in einer chemischen Anlage nicht wie vorgeschrieben einen Schutzhelm trägt – hier kann ganz schnell ein Mehrwert entstehen.

Unter diesen Aspekten betrachtet, eröffnet sich plötzlich eine Welt von Lösungen. Wichtig ist es hier, den richtigen Einstieg zu finden. Hier bietet im ersten Schritt der Intelligent Kiosk einen ersten Einstieg für Entwickler. Danach heißt es meist, graben, suchen und finden… Mein Beispiel für die Übersetzung einer Mail und meine Erfahrungen mit dem Übersetzungsdienst aus Azure werde ich in einem weiteren Blog-Eintrag schildern…

Surface Hub – Microsoft stellt Version 2 vor

Microsoft hat nun hier erste Informationen zur zweiten Generation von Surface Hub (Surface Hub 2)  ins Netz gestellt. Das Gerät wirkt deutlich schlanker und stellt sich insgesamt als komplettes Redesign dar. In einem verlinkten Blog-Eintrag bekommt man auch die ersten (aber noch wenigen) Spezifikationen genannt:

  • The gorgeous 4K+ 50.5” multi-touch Display
  • The 4K cameras that rotate with the device, integrated speakers and far field mic arrays allow everyone to feel as if they are right in the room
  • Surface Hub 2 scales and adapts to your space through tiling up to 4 screens together in portrait or landscape view.
  • Dynamic Rotation

 

Microsoft reveils Surface Hub 2

Surface Hub der neuen Generation

 

Skype for Business: Teamkonzepte, Workflows und Website-Integration

Während ich mich im letzten Webcast mit der großen Lösung “Lucs” von Luware beschäftigt habe, stehen in diesem Webcast kleinere Lösungen im Vordergrund. Ziel ist es, mit einfachen Mitteln Teams in Skype for Business aufzubauen und zu verwalten.

  • Die Erste Ansprechstelle eines Unternehmens ist meist die Telefonzentrale. Switchboard ist hier eine Lösung, die kostenfrei zur Verfügung steht, so man sich durch die in der Fußzeile eingeblendete Werbung nicht stören lässt. Neben den wichtigen Möglichkeiten, einen Anruf direkt oder “consulted” weiterzuleiten, bietet Switchboard auch eine Kalenderintegration, so dass man im Gespräch den Kunden auch gleich darüber informieren kann, dass der Kollege gerade in einem Termin ist, aber sicher ab 15 Uhr Zeit haben wird…
  • Sollen Teams wie Support, Vertrieb oder Beratung zusammengefasst werden und unter einer einheitlichen Rufnummer erreichbar sein, bieten die Reaktionsgruppen (Reponsegruppen) innerhalb von Skype for Business eine Lösung. Reichen diese nicht aus, bietet sich der Team Manager von Luware an. Dieser erlaubt nicht nur das Zusammenfassen von Teams bei der Telefonie, sondern ermöglicht auch die Integration weiterer synchroner Kanäle.
  • Soll der Service weiter erhöht werden, so bietet sich an, die Teams auch direkt in die Website zu integrieren. Hierdurch kann direkt auf der Website an der richtigen Stelle das Team eingebunden werden, das dem Kunden bei der Klärung offener Fragen behilflich sein kann.

Der Webcast stellt in den knapp 30 Minuten nur eine Übersicht über die Lösungsmöglichkeiten dar und kann nicht in die Tiefe gehen. Er soll aber zeigen, wie sich auf einfache Art und Weise Teamfunktionalitäten realisieren lassen und wie diese einen Mehrwert für ein Unternehmen bringen kann.

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